Neues Buch über die Suryoye in Mardin

(Qenneshrin-Türkei) Das Buch wurde vom Verlag Beyan herausgegeben. Dr. Ibrahim Özcosar hat sehr lange an diesem Buch gearbeitet, indem er über die Syrisch-Orthodoxe Kirche, das gesellschaftliche Leben der Mönche in den Klöstern, die Verbreitung der Kirche durch die Missionare und die Wurzeln der Suryoye schreibt.

Der Autor des Buches Dr. Özcosan war Leiter des nationalen Symposiums über die Geschichte der Suryoye. Dr. Özcosan beginnt sein Buch mit folgenden Worten:

“Es gibt keine Informationen über das Bestehen der Suryoye während des Osmanischen Reiches. Man kann sagen, es steht völlig in der Dunkelheit. Es gab Schwierigkeiten bei den Nachforschungen über die innerhalb der Grenzen des Osmanischen Reiches lebenden Völker, vor allem über die Suryoye gab es kaum Berichte.  Dies hat in der Geschichte eine Lücke hinterlassen. Das Ziel unserer Arbeit mit diesem Buch ist es, diese Lücke in der Geschichte zu füllen und zu beleuchten.”

Der Autor erklärt, dass in den Archiven des Osmanischen Reiches Nachforschungen über die Griechen und die Armenier gemacht wurden. In den letzen Jahren der Herrschaft des Osmanischen Reiches kam es zu Konflikten mit diesen Völkern.

Mit diesem Buch wird erstmals über die Suryoye und deren Sein zur Zeit des Osmanischen Reiches berichtet. Ein großer Teil des Buches befasst sich auch mit der Syrisch-Orthodoxen Kirche.